Hey, wie schön, dass Du mich besuchen kommst! : )
Mein Name ist Maria Wadenpohl. Ich bin im September 1981 geboren, Bloggerin, Poetin, psychologische Begleiterin, Gestalttherapeutin und habe gerade meine Ausbildung in systemischer Aufstellungsarbeit beendet. Außerdem bin ich eine Frau, Tochter, Schwester, Freundin, Denkerin, Fühlerin, ein Mädchen, eine Kriegerin, Entdeckerin und was es sonst noch alles an Rollen, Bildern und Facetten gibt, die mein und unser Sein ausmachen. Mein Anliegen ist es, mich selbst und andere Menschen zu bewegen, zu inspirieren und zu begleiten – auf dem Weg zu uns selbst und durch all die Kurven, die Hochs und Tiefs dieses irrsinnigen, unbeschreiblichen, und manchmal verdammt heftigen und doch insgesamt wunderschönen Lebens.

Ich war schon immer begeistert von Menschen und allem, was sie ausmacht. Ihrem Licht, ihren Schatten, von dem, was sie antreibt, von dem, was sie scheitern und fallen und auch von dem, was sie wieder aufstehen und weitergehen lässt. Ich wollte immer gerne mehr sehen, als das ganz Offen-Sichtliche. Ich wollte immer tiefer eintauchen in die Geschichte eines Menschen – und natürlich auch und zu allererst in meine eigene. Dabei hat mir bereits als junges Mädchen Schreiben geholfen. Denn es fühlte sich an, als könnte ich nicht all das, was sich in mir rührt und bewegt, einfach in mir halten und als sei es gleichzeitig zu viel, überwältigend und intim, um es mit der Außenwelt zu teilen.

Also schrieb ich es auf. Nur für mich. In mein Tagebuch. Worte halfen mir, mich selbst, meine Gedanken und Gefühle besser zu verstehen und zu ordnen. Einfach, indem ich sie zu Papier brachte und somit anschauen konnte. In meinem Tagebuch sammelten sich dann irgendwann auch meine eigenen Gedichte, die sich damals vor allem um das unglückliche und sehnsuchtsvolle Verliebtsein als Teenager drehten. Heute muss ich schmunzeln, wenn ich eines meiner alten Bücher nochmal zur Hand nehme. Die Themen änderten sich etwas im Laufe der Zeit (wobei... *lach*). Doch die Liebe zum Schreiben ist geblieben und nun endlich auch etwas, was ich zusammen mit meiner Leidenschaft für Menschen in meinem Beruf auslebe. Endlich deshalb, weil ich erstmal andere Wege gegangen bin. Ich habe u. a. als freie Journalistin, telefonische Kundenbetreuerin, Sachbearbeiterin und als Führungskraft  in einem Service-Center gearbeitet. Vor allem in den letztgenannten Tätigkeiten habe ich mich aber nie wirklich wohl gefühlt – oder, um es deutlicher zu sagen, ich habe mich damit an den Rand eines Burnouts getrieben. Manchmal gehören zu unserem Weg auch Sackgassen, die sich am Ende aber doch wieder zu wichtigen Wegweisern wandeln.

Und natürlich gab es noch andere einschneidende Erlebnisse, die meinen Lebensweg geprägt haben: Die Begleitung meines Vaters in den letzten Monaten vor seinem Tod, der Verlust eines Kindes in der (frühen) Schwangerschaft, das Ende meiner Ehe... Diese Einbrüche und Krisen waren schmerzhaft. Doch ohne sie schönreden zu wollen, bin ich sehr dankbar um diese Erfahrungen, weil sie mich an das erinnert haben, was mir wirklich wichtig ist, an das, was meinem innersten Wesen ent-spricht. Sie lehrten mich, dass es immer weitergeht. Und sie machen mich auch deshalb dankbar, weil sie mich zu einer bewussten Begleiterin machen für Menschen, die ähnliche Situationen durchlebt haben oder gerade jetzt und immer wieder solch heftigen Zeiten begegnen. Nicht zuletzt deshalb habe ich die oben genannten psychologischen Ausbildungen gemacht: Um die nötige Übung und Kompetenz zu erlangen, die es für eine tiefgehende Auseinandersetzung mit mir selbst und anderen braucht.

Zu einer enorm wichtigen und innigen Begleiterin wurde in den vergangenen bewegten Jahren die Spiritualität für mich. Sie ist ein nicht weg zu denkender und fühlender Teil meines Lebens, fließt mal mehr, mal weniger sichtbar in all mein Tun und meine Texte mit ein – ohne, dass ich dabei den Anspruch habe, jemanden von ihr überzeugen zu wollen. Ich finde, wir dürfen alle glauben, was wir wollen. ; ) Auch, wenn es natürlich manche Gesinnungen gibt, die mich ziemlich irritieren, aber das ist ein ganz anderes und auch zu weitreichendes Thema.

In meiner Freizeit wandere und lese ich gerne, meditiere, bilde mich im psychologisch-therapeutischen Bereich weiter, besuche Selbsterfahrungskurse, tanze, mache Yoga, schaue gute Spielfilme und werde hier und da gerne kreativ tätig. Und natürlich gibt es auch Menschen, die mir sehr, sehr wichtig sind, mit denen ich ebenfalls gerne Zeit verbringe. : )

Was mir in all meinem Wirken – ob als Bloggerin, Poetin und psychologische Begleiterin - wichtig ist: Ich bewege und inspiriere Dich gerne. Und freue mich riesig, wenn ich Dich ein Stück Deines Weges begleiten darf. Doch zum Einen bin ich KEINE Therapeutin. Und zum Anderen verstehe ich mich als jemand auf Augenhöhe mit Dir. Ich bin weder kleiner, noch größer. Das ist eine Haltung, die enorm wichtig für mich ist. Ich möchte Dir mit keinem Text und in keiner Begleitungsstunde sagen, was Du tun oder lassen sollst oder eine konkrete Handlungsempfehlung für persönliche Entscheidungen aussprechen. Sollte das bei Dir einmal so ankommen, ist das ausdrücklich nicht gewollt! Denn Dein Weg bleibt der Deine. Du verfügst über Deinen eigenen und vor allem einzigartigen Erfahrungs-Schatz. Denn bei allen Verbindungen und Gemeinsamkeiten: Niemand fühlt genau wie Du. Niemand denkt genau wie Du. Niemand hat all das über die Jahre genauso erlebt und gelernt wie Du. Deshalb bist auch allein Du der Experte Deines Lebens. Doch wenn ich Dir mit meinen Texten oder meiner Begleitung Spiegel und Anstupserin sein darf, dann hüpft mein Herz vor Freude!